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XYZ - System

Spezielle Erziehungsmethode



Sie wollten schon immer wissen wie Sie Ihren Hund erziehen?

Es muss nicht immer kompliziert sein. Mit einem eigens
Entwickelten System
kann es jeder lernen.

So oder so ähnlich haben Sie es vielleicht schon einmal geschrieben gesehen.

Als erstes möchte ich erklären das es so etwas bei mir nicht gibt!
Warum?
Bin ich vielleicht nicht in der Lage so etwas zu erfinden?! Ich muss zugeben dass ich es recht witzig finde das jeder davon spricht dass es eines der wichtigsten Dinge ist seinen Hund individuell zu erziehen. Was es natürlich auch ganz klar ist. Jedes Lebewesen ist ein Individium und möchte und soll auch so behandelt werden. Nur, wenn ich von individuell spreche, wie kann ich dann im gleichem Atemzug von spezieller Methode bzw. System sprechen? Verstehen Sie mich nicht falsch. Das Halti, die 10m Schleppleine, das neueste Spielzeug auf dem Markt, das richtige Gähnen, der Alpha Wurf oder auch der Klicker können sinnvolle und hilfreiche Hilfsmittel in mancher Situation sein. Doch, nur weil eines davon gerade "modern" ist heißt es doch nicht das es zu meinem Problem passt oder zu meinem Hund. Auch wenn bei dem Nachbarhund mit dem "gleichem" Problem damit eine Lösung erzielt wurde.

Weiterhin ist es komisch das man immer wieder davon hört das es "neue" Verhaltens Methoden gibt, wo doch Wölfe seit je her durch Körper, Beschwichtigungssignale oder auch Abbruchsignale sprechen. Natürlich findet der Mensch durch Forschung immer mehr heraus. Nur sind es doch keine neue Verhalten, wir haben sie nur vorher bei unseren Hunden nicht verstanden. Und schon gar nicht hat sie irgendwer entwickelt.

Wir sollten einfach in unserer Familie für das so genannte 3te Kind Eltern sein die den Weg vorgeben, Regeln aufstellen, verstehen wollen und bei der Persönlichkeitsentwicklung großzügiger werden.

Hundeerziehung hat etwas mit Geduld und Liebe, aber auch viel mit Konsequenz, Autorität und Verhaltensbiologie zu tun.

Bloch (2004) Die Erziehung von Haushunden unterschiedlichster Herkunft nur auf unüberlegtes Konditionierungstraining zu beschränken, weil es der derzeitigen Modeströmung entspricht, ist aus verhaltensbiologischer Sicht einfach zu wenig. R.Coppinger (2003) sagt dazu: "Wer mit Hunden nach dem Standartmethoden der operanten Konditionierung arbeitet stellt oft fest, dass irgendetwas fehlt." "Hoffen wir, dass sich diese unumstößliche Tatsache herumspricht und von möglichst vielen Hundebesitzern beherzigt wird."