Nach Buchstabe suchen - C - Lexikon
Homepage Lexikon C Lexikon
Nach Buchstabe suchen
Alle | A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | Andere
Nach Kategorie suchen
Hunderassen [163]
1. Hütehunde und Treibhunde, ausgenommen Schweizer Sennenhunde, 10. Windhunde, 2. Pinscher und Schnauzer,Molosser, Schweizer Sennenhunde, 3. Terrier , 4. Dachshunde , 5. Spitze und Hunde vom Urtyp , 6. Laufhunde, Schweisshunde und verwandte Rassen , 7. Vorstehhunde , 8. Apportierhunde – Stöberhunde – Wasserhunde , 9. Gesellschafts- und Begleithunde , Nicht FCI anerkannt
Hundeschule [1]
Tiere Partnerseiten [157]
Aquaristik, Hunde, Katzen, Nager, Pferde, Reptilien, Vögel

C

Wir haben aktuell 35 Einträge die mit diesem Buchstaben anfangen.

In druckoptimiertem Format drucken Diesen Begriff an einen Freund schicken Ca de Bestiar [1. Hütehunde und Treibhunde, ausgenommen Schweizer Sennenhunde]

Der Ca de Bestiar ist eine von der FCI (Nr 312, Gr.1, Sek.1) anerkannte spanische Hunderasse. FCI - Standard Nr. 321 Patronat Spanien Klassifikation FCI Gruppe 1 Hütehunde und Treibhunde (ausgenommen Schweizer Sennenhunde). Sektion 1 Schäferhunde Rassenamen laut FCI Ca de Bestiar - Perro de pastor mallorquín (321) (Mallorca-Schäferhund) Varietäten Kurzhaar, meist verbreitete Varietät Langhaar Weitere Namen Perro de pastor Mallorquin, Chien de berger de Majorque, Majorca Shepherd Dog Widerristhöhe 62 bis 73 cm Gewicht bis 50 kg Herkunft und Geschichtliches Der Ca de Bestiar, auch Mallorquinischer Schäferhund genannt, ist Hund der Gehöfte und Herden der Balearen. Ursprünglich ein Hütehund, wurde er allmählich zum Wach- und Schutzhund der Höfe. Im 20. Jahrhundert verlor er aber immer mehr an Bedeutung. Ab etwa 1970 änderte sich das, als er vermehrt Liebhaber fand. 1975 wurde der erste Rassestandard festgelegt, in der Folge war er auf Ausstellungen zu bewundern und erhielt 1992 seine FCI Anerkennung. Beschreibung Großer, bis 73 cm und 40 bis 50 kg schwerer Hirten- und Wachhund. Das Haar ist kurz, anliegend, auf dem Rücken etwa 1,5 bis 3 cm lang, mit sehr feiner, auf der Haut anliegender, dünner Unterwolle. Bei der langhaarigen Varietät kann das Haar auf dem Rücken leicht gewellt sein und je nach Jahreszeit etwas mehr als 7 cm Länge erreichen; die Unterwolle ist gut verteilt und nicht dick, schwarz in unterschiedlichen Tönungen. Die Ohren stehen leicht geknickt seitlich ab, sind vergleichsweise klein, dreieckig, dick und hoch angesetzt. Diese leidenschaftlich mutige und unabhängige Rasse sieht ziemlich derb aus, weil sie nie auf Schönheit gezüchtet wurde. Sie ist unkompliziert, urtümlich und selbstlos, geistig und körperlich gesund. Es ist zwar ungewöhnlich, dass ein schwarzer Hund Hitze gut verträgt, aber diese Rasse hält auch hohe Temperaturen aus - deswegen wurden einige Tiere nach Südamerika exportiert, wo sie zum Schutz von privaten Anwesen eingesetzt werden. Weil der Ca de Bestiar imstande ist, in großer Hitze zu arbeiten und sich kaltem Wetter ein dickes Fell zuzulegen, ist er auch ein guter Kandidat für die Kojotenbekämpfung auf nordamerikanischen Schaffarmen. Im menschlichen Umgang ist er kein unproblematischer Hund, oft unleidlich gegen Fremde und/oder gegen andere Hunde, seiner eigenen Menschen-Familie aber treu ergeben; starker Schutztrieb.

Kommentar ?

In druckoptimiertem Format drucken Diesen Begriff an einen Freund schicken Ca de Bou [2. Pinscher und Schnauzer,Molosser, Schweizer Sennenhunde]

Der Ca de Bou ist eine von der FCI (Nr 249, Gr. 2, Sek.2.1) anerkannte spanische Hunderasse. FCI - Standard Nr. 249 Patronat Spanien Klassifikation FCI Gruppe 2: Pinscher und Schnauzer – Molossoide – Schweizer Sennenhunde und andere Rassen. Sektion 2.1: Molossoide – doggenartige Hunde Rassenamen laut FCI Perro dogo mallorquín (Ca de Bou) (Mallorca-Dogge) Weitere Namen Perro de Presa Mallorquín Widerristhöhe Rüden 55-58cm, Hündinnen 52-55cm. Gewicht Rüden 35-38kg, Hündinnen 30-34kg Herkunft und Geschichtliches Während der britischen Besatzung Menorcas (1708-1802) waren Hundekämpfe in den Hafengegenden der Balearen ein beliebter Volkssport. Da der Ca de Bou sonst Stiere hütete und für das Bullenbeißen eingesetzt wurde, war er meist der Champion. Beim Bullenbeißen besteht die Aufgabe des Hundes darin, einen ausgewachsenen Stier zu Boden zu reißen. Nach dem Verbot der Hundekämpfe und des Bullenbeißens ging die Anzahl der Vertreter dieser Rasse stark zurück. Züchter auf dem Festland retteten diese Rasse sozusagen vor dem Aussterben und zeigten diese Hunde auf Ausstellungen. Beschreibung Der Gesamteindruck zeigt einen sehr kräftigen, muskulös und aufmerksamen Hund. Er wird bis zu 58 cm groß und 38 kg schwer. Das Fell ist kurz und dicht, die Farben reichen von golden-gelb, lohfarben sandfarben, beige bis schwarz, und kann gestromt sein. Er trägt eine schwarze Maske. Wesen Heute ist er ein temperamentvoller, freundlicher, nervenstarker Hund, in der Familie ruhig und ausgeglichen, seinem Herrn treu ergeben und Fremden gegenüber unbestechlich. Verwendung früher: Hütehund, Bullenbeißer und Kampfhund, heute: Familien- und Begleithund

Kommentar ?

In druckoptimiertem Format drucken Diesen Begriff an einen Freund schicken Ca Rater Mallorquín [Nicht FCI anerkannt]

Der Ca Rater Mallorquín ist eine nicht von der FCI anerkannte spanische Hunderasse. Nicht FCI anerkannt Herkunftsland Spanien Rassenamen Ca Rater Mallorquín, Ratero Widerristhöhe Rüden bis 40 cm, Hündin kleiner Gewicht je nach Größe bis über 6 Kg Herkunft und Geschichtliches Dieser, auf Mallorca (Balearen) beheimatete Hund ist eine kleine, regiontypische Podenco Variante und wird als Haus und Familienhund, als Rattler (ein Hund der Haus und Hof frei von Nagern hält), sowie für die Jagd auf Kaninchen verwendet. Er hat ein geselliges, sanftes Wesen, welches sich gut mit Kindern verträgt. Der Ratero ist aber auch ein brauchbarer Wachhund. Gegenüber auf dem Festland ist sein Rassebruder: der Ca Rater Valenciano Beschreibung Der Ratero ist ein kleiner Hund. Er ist der kleinste unter den ursprünglichen mallorkinischen Hundearten. Seine Körperform ist zierlich und elegant. Die Augen sind die eines Beobachters. Seine Körpergröße erreicht keine 40 cm bei 4-6,5 kg Gewicht. Das Verhältnis der Körpergröße zur Körperlänge ist beim Rüden 1:1, das heißt Größe und Länge sind gleich, man spricht hier von einem Tier mit quadratischen Körper. Bei Hündinnen liegt dieses Verhältnis nicht vor. Sie haben einen etwas längeren Körperbau, wie er bei der Mehrzahl der vierbeinigen weiblichen Säugetiere vorherrscht. Die Haut ist sehr fein und liegt eng an. Das Fell ist kurz und fein. Der Farbton ist überwiegend schwarz oder feuerfarben mit unterschiedlichen Tönungsgraden zwischen diesen Farben. Ebenfalls können die Füße und die Brust weiß gefleckt sein, oder der ganze Körper ist weiß mit schwarzen Flecken und der Kopf ist schwarz und feuerfarben bzw. ganz feuerfarben. Selten treten Mutationen mit braunem und feuerfarbenem Fell auf. Der Kopf des Ratero passt in seinen Proportionen harmonisch zum gesamten Körper des Hundes. Die Länge des Schädels ist fast gleich seiner Breite und länger als die Schnauze. Der Volumenunterschied zwischen Schädel und Schnauze mit Scherengebiss sticht sehr hervor. Die Augen sind rund, groß und etwas hervorstehend. Die Ohren sind gerade aufgerichtet, und von mittlerer Größe. Sie haben die Form eines spitzen Dreiecks. Sie ragen im Stadium der Aufmerksamkeit nicht über das seitliche Kopfprofil heraus. Rute wurde früher amputiert (kupiert) bis zum letzten Wirbel (in den meisten Landern Europas, so auch in Deutschland nicht erlaubt). Wesen Robuster unempfindlicher Hund, ist gesellig und passt sich gut (perfekt) an die Haltung in einer Wohnung wie auch auf einem Bauernhof oder Landhaus an. Er ist lieb, sauber und hat Geduld mit Kindern. Als Wachhund erfüllt er zuverlässig seine Aufgabe und kündigt Unbekannte noch vor deren Eintreffen an. Für die Jagd auf Kaninchen wird er mit gutem Erfolg eingesetzt. Events Seit gut 2 Jahren sieht man Rateros auch beim \"Treffen der Freunde spanischer Hunde\" Ratero und Podencotreffen

Kommentar ?

In druckoptimiertem Format drucken Diesen Begriff an einen Freund schicken Ca Rater Valenciano [Nicht FCI anerkannt]

Der Ca Rater Valenciano ist eine nicht von der FCI anerkannte spanische Hunderasse. Nicht FCI anerkannt Herkunftsland Spanien Rassenamen Ca Rater Valenciano Widerristhöhe 29-36cm Gewicht 3-4 kg Herkunft und Geschichtliches Der Ca Rater Valenciano ist eine kleine, regiontypische Podenco-Variante aus dem Bereich der katalanischen Küste. Sein Gegenstück, der Ca Rater Mallorquin lebt auf den Balearen. Beschreibung Wie sein Bruder von den Balearen wird er bis zu 36 cm groß und bis zu 4 kg schwer. Er hat glattes oder glatt anliegendes Fell in schwarz, schwarz-weiß oder in Feuerfarben mit unterschiedlichen Tönungsgraden. Auffällig für einen so kleinen Hund: die Podenco; typische, große Stehohren. Er wird als Haus- und Familienhund, sowie für die Jagd auf Kaninchen verwendet. Er hat ein geselliges, sanftes Wesen.

Kommentar ?

In druckoptimiertem Format drucken Diesen Begriff an einen Freund schicken Cairn-Terrier [3. Terrier ]

Der Cairn-Terrier ist eine von der FCI (Nr.4, Gr.3, Sek.3) anerkannte britische Hunderasse. FCI - Standard Nr.4 Patronat Großbritannien Klassifikation FCI Gruppe 3: Terrier Sektion 2: Niederläufige Terrier Rassenamen laut FCI Cairn Terrier Widerristhöhe 28 bis 37 cm Gewicht 6 bis 7,5 kg /heute meist bis ca. 10,0 kg Fellfarbe sämtliche Schattierungen von beigefarbenem bis schwarzem Fell Herkunft und Geschichtliches Der Cairn-Terrier kommt von der schottischen Insel Skye und gehört zu den ältesten Terriern Schottlands. Er hat zur Schaffung des Scottish Terrier und des West Highland White Terrier beigetragen und wurde als kurzhaariger Skye Terrier bezeichnet. 1910 bekam er vom „Kennel Club“ den Namen Cairn Terrier („cairn“ steht im Gälischen für Steinhaufen). Beschreibung Kleiner, etwa 28 - 32 cm großer und 7,5 kg - 10 kg schwerer Terrier. Das „doppelte“ Fell ist witterungsangepasst: üppiges, harsches aber nicht drahtiges Deckhaar mit dichter Unterwolle in den Farben cremefarben, weizenfarben, grau oder fast schwarz/dunkelgestromt (ab dem 8. Lebensjahr auffällige Ergrauung). Die Farben rein schwarz und weiß sind nicht erlaubt. Die Ohren sind klein, spitz, aufrecht stehend und gut getragen. Der robuste Hund erreicht oft ein hohes Alter von bis zu 15 Jahren, selten 18 Jahre. Verwendung und Wesen Dieser kompakte, niedrige Hund eignet sich als Begleithund, ist ein draufgängerischer Rattenjäger und ein anpassungsfähiger Familien- und Haushund. Als Nachfahre der alten schottischen Jagdterrier hat er jedoch eine ausgeprägte Jagdleidenschaft und kann wie alle Terrier auch störrisch sein. Er eigenet sich aber wie viele Terrier-Rassen auch als idealer Familienhund, da er sehr kinderlieb ist und vieles „mit sich machen lässt“. Rassespezifische Erkrankungen Die Cranio-mandibuläre Osteopathie ist eine bei Jungtieren auftretende, sehr schmerzhafte Knochenkrankheit des Schädels. Cairn-Terrier im Film Cairn-Terrier waren wiederholt als Filmhunde zu sehen, so z.B. als „Toto“ in Der Zauberer von Oz (1939) und in Twister (1996).

Kommentar ?

In druckoptimiertem Format drucken Diesen Begriff an einen Freund schicken Cane Corso Italiano [2. Pinscher und Schnauzer,Molosser, Schweizer Sennenhunde]

Herkunft und Geschichtliches Der Ursprung und die Abstammung des Cane Corso (auch oft \"italienische Dogge\" oder \"italienischer Moloss\" genannt) ist noch nicht sicher belegt worden. Eine Abstammung vom Mastino Napoletano, der selbst als eine Variante des Cane Corso bezeichnet wird, ist umstritten. Sicher ist, dass es in Süditalien und Sizilien schon im 4. Jahrhundert eine Form des Hundes gab (italienischer Hirtenhund) und dass der canis pugnacis (oder römischer Molosserhund/Cane di Macellaio) , der grösstmögliche Vorfahre des Cane Corso, jahrhundertlang die antiken Römer als Krieg- und Hütehund begleitete. Neusten Nachforschungen zufolge sollen Cane Corso und der Mastino Napoletano Nachfahren des alten canis pugnacis (umgangssprachlich \"römischer Molosserhund\") sein. 1996 erfolgte die vorläufige Anerkennung durch den FCI. Beschreibung Großer (bis 68 cm, 50 kg), kräftiger, deutlich molosserartiger Hund, der insgesamt etwas länger als hoch sein sollte. Das Haar ist kurz, glänzend, sehr dicht, wenig Unterwolle in schwarz, bleigrau, schiefergrau, hellgrau, hell falbfarben, hirschrot, dunkel falbfarben, gestromt in allen Schattierungen mit grauer oder schwarzer Maske, die nicht über die Augen hinaus reichen sollte. Breiter, molossoider Kopf, markanter Stirnabsatz mit sichtbarer Stirnfurche und betonten Augenbrauenbogen, leichter Vorbiss, Schnauze / Oberkopf Verhältnis 1 zu 2. Die Ohren sind sehr hoch angesetzt, dreieckig, hängend, mit einem breiten Ansatz. Rasseproblematik Der Cane Corso wird in Bayern, Brandenburg, Liechtenstein und dem Schweizer Kanton Wallis in Rasselisten als \"Kampfhund\" geführt. Verwendung und Wesen In Italien arbeiten diese Hunde oft im Rudel und werden als Familien-, Schutz-, Herdentreiber- oder Hütehunde gehalten und sind außerhalb Italiens relativ selten anzutreffen. Sie gelten als gelehrig, arbeitsfreudig, ruhig, freundlich, kinderlieb, treu, anschmiegsam, verspielt, sportlich und verhalten sich Fremden gegenüber eher gleichgültig und uninteressiert insofern ihre Familien oder deren Besitz nicht bedroht werden. Jedoch ist den Besitzern eines Cane Corso ein Besuch bei der Hundeschule anzuraten da die Hunde gefordert werden wollen und man somit ihre Fähigkeiten und den ausgesprochen guten Charakter fördern kann.

Kommentar ?

In druckoptimiertem Format drucken Diesen Begriff an einen Freund schicken Canosan [Katzen]


Kommentar ?

In druckoptimiertem Format drucken Diesen Begriff an einen Freund schicken Cão da Serra da Estrela [2. Pinscher und Schnauzer,Molosser, Schweizer Sennenhunde]

Der Cão da Serra da Estrela ist eine von der FCI (Nr.173, Gr.2, Sek.2.2) anerkannte portugiesische Hunderasse Der Cão da Serra da Estrela ist ein großer (72 cm, 50 kg) Herdenschutzhund, der seinen Bereich mutig gegen Beutegreifer wie den Wolf aber auch gegen Viehdiebe verteidigt. Wie alle Herdenschutzhunde arbeitet er selbständig, was ihn als Haushund problematisch macht, weil er kaum dazu zu \"überreden\" ist, seinem Herrchen in jeder Lage und immer zu gehorchen. Er ist lebhaft in seinen Bewegungen und imposant im Erscheinungsbild. Sein sicheres, manchmal drohendes Verhalten gegenüber Fremden ist Achtung gebietend; andererseits ist er dem Hirten, seinem Herrn, bemerkenswert folgsam. Die Ohren sind klein, dreieckig und nach hinten gelegt. Das Haar ist ziegenhaarähnlich, dicht, glatt oder gewellt in kurz oder lang, dichte, oft anders gefärbte Unterwolle, in falbfarben, wolfgrau und gelb evtl. mit weißen Abzeichen. FCI - Standard Nr.173 Patronat Portugal Klassifikation FCI Gruppe 2: Pinscher und Schnauzer – Molossoide – Schweizer Sennenhunde und andere Rassen. Sektion 2.2: Molossoide, Berghunde. Rassenamen laut FCI Cão da serra da Estrela (Serra da Estrela-Berghund) Glatthaarig Langhaarig Widerristhöhe Rüde 65-72cm, Hündin 62-68cm Gewicht Rüde 40-50kg, Hündin 30-40kg

Kommentar ?

In druckoptimiertem Format drucken Diesen Begriff an einen Freund schicken Cão da Serra de Aires [1. Hütehunde und Treibhunde, ausgenommen Schweizer Sennenhunde]

Der Cão da Serra de Aires ist eine vom FCI (Nr.93, Gr.1 Sek.1) anerkannte Hunderasse aus Portugal. FCI-Standard Nr.93 Patronat Portugal Klassifikation FCI Gruppe 1 Hütehunde und Treibhunde (ausgenommen Schweizer Sennenhunde) Sektion 1 Schäferhunde Rassenamen laut FCI Cao da Serra de Aires (Portugiesischer Schäferhund) Widerristhöhe Rüde: 45 – 55 cm, Hündinnen 42 – 52 cm Gewicht 12 – 18 kg Herkunft und Geschichtliches Die Herkunft ist nicht eindeutig. Eine Spur führt zum Grafen Castro Guimaraes, der Hunde der Rasse Berger de Brie eingeführt und weiterentwickelt hätte, ein andere Theorie sagt, dass der Berger des Pyrénées der Ursprung ist und lediglich Berger de Brie eingekreuzt wurden. Beschreibung Der Hund ist mit bis zu 45 cm mittelgroß und 18 kg schwer. Ihm wird affenähnliches Aussehen und „Gehabe“ nachgesagt, weswegen er in seiner Heimat auch Affenhund genannt wird. Sein Haar ist sehr lang, glatt und höchstens ein wenig wellig, im Griff an Ziegenhaar erinnernd. Den affenähnlichen Gesichtsausdruck prägen die langen Haare an Kinn, Augenbrauen und Schnauzbart, die Augen sind aber immer zu sehen. Das Haar bedeckt den ganzen Körper, selbst zwischen den Zehen. Unterwolle ist nicht vorhanden. Viele Farben kommen vor: Gelb, Braun, Grau, Lohfarbe und Wolfsgrau jeweils in heller, üblicher oder dunkler Tönung, sowie Schwarz mit mehr oder weniger starken rotbraunen Abzeichen, gleich ob mit oder ohne Einsprengung weißer Haare, jedoch nie mit weißen Flecken, ausgenommen ein kleiner weißer Brustfleck. Die Ohren sind hoch angesetzt und ohne Knick herabfallend, dreieckig, von mittlerer Länge, dünn und glatt. Die Rute ist hoch angesetzt, bis zum Sprunggelenk reichend. Verwendung Im Alentejo dient er zum Bewachen und Treiben von Herden aller Art. Geschätzt ist er wegen seiner geschickten Art, die Herden auf der Weide zusammenzuhalten und Ausreißer zurückzuholen.

Kommentar ?

In druckoptimiertem Format drucken Diesen Begriff an einen Freund schicken Cão de Agua Português [8. Apportierhunde – Stöberhunde – Wasserhunde ]

Der Cão de Agua Português, auch portugiesischer Wasserhund, ist eine von der FCI (Nr.37, Gr.8, Sek.3) anerkannte portugiesische Hunderasse. FCI - Standard Nr.37 Patronat Portugal Klassifikation FCI Gruppe 8: Apportierhunde, Stöberhunde, Wasserhunde. Sektion 3: Wasserhunde.. Rassenamen laut FCI Cão de agua Português (Portugiesischer Wasserhund) Gekräuselt Gewelltes Langhaar Widerristhöhe Rüde 50-57cm, Hündin 43-52cm Gewicht Rüde 20-25kg Hündin 17-22kg Herkunft und Geschichtliches Es wird angenommen, dass Wasserhunde schon in vorchristlicher Zeit von den Persern nach Portugal eingeführt wurden. Dort wurde der \"canis turcus\" oder \"the great mongrel dog\" bereits um 600 v. Chr. erwähnt. Als die Römer die iberische Halbinsel besetzten, berichtete man vom \"canis piscator\", einem fischenden Hund der Meere. Zur selben Zeit war in Rom unter Kaiser Augustus ein Hund mit dem Namen \"canis leo\" bekannt; ein Hund, der wie ein Löwe getrimmt war. Heute haben Wasserhunde ihre Bedeutung beim Fischfang verloren. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts fast verschwunden, erfreuen sich jedoch z.B. portugiesische Wasserhunde neuerdings wieder zunehmender Beliebtheit. Aufgrund seines sanften, freundlichen Wesens und seiner starken Prägung auf den Menschen wird er als kinderfreundlicher Familienhund geschätzt und von verschiedenen Züchtern weltweit gezüchtet. So findet man an der portugiesischen Algarve (z.B. im Naturpark Ria Formosa) Zuchtstationen, die sich auf die Aufzucht von Wasserhunden spezialisiert haben. Beschreibung Mittelgroßer (bis 57 cm, 25 kg) und massiver Hund. Typisch für den Cão de agua Português ist, dass der ganze Körper reichlich von widerstandsfähigem Haar ohne Unterwolle bedeckt ist. Es existieren zwei Haarvarianten: gewelltes Langhaar und kürzeres gekräuseltes Haar, einfarbig oder mehrfarbig. Die Einfarbigen sind überwiegend schwarz, selten auch braun oder weiß in verschiedenen Farbintensitäten. Die Mehrfarbigen zeigen Mischungen von Schwarz oder Braun mit Weiß, wobei der Weißanteil das Verhältnis 1/3 nicht überschreiten sollte. Die Ohren werden am Kopf anliegend und die Rute sichelartig über den Rücken getragen. Um Lungen und Herz vor der Kälte des Wassers zu schützen und gleichzeitig eine maximale Beinfreiheit in der Hinterhand zu erhalten, hatte man die Hunde von der Rückenmitte abwärts geschoren. Das ist ein Relikt der Vergangenheit, wird aber auch heute noch so gehalten und als \"Löwenschur\" bezeichnet. Auf europäischen Hundeausstellungen und Wettkämpfen ist diese damalige \"Arbeitsschur\" heute Pflicht. Der Körperbau ist robust und kräftig, die Bewegung ruhig und kontrolliert. Der Kopf ist kurz, rundlich mit breitem Fang. Verwendung Der Cão de agua Português ist ein Fischerhund, der alle Aufgaben übernahm, die ein Hund für den Fischer leisten konnte: Er bewachte Boot, Gerät und Fang, er roch die Fischschwärme und gab den Fischern Signal zum Auswerfen der Netze, sprang ins Wasser und trieb die Fische ins Netz, er trieb entwischte Fische zurück ins Netz, half beim Einholen der Netze und hielt die Verbindung von Boot zu Boot und zum Festland. Früher wurde er an der gesamten Küste Portugals gebraucht. Mit der Modernisierung der Fischerei verlor er sein Aufgabengebiet. Heute findet man ihn als treuen Haushund in allen Ländern, auch in der Provinz Algarve. Wesen In der Rassebeschreibung des FCI wird er folgendermaßen beschrieben: Heftiges Temperament, eigenwillig, stolz, genügsam und unermüdlich. Sein Blick: durchdringend und aufmerksam. Er ist außergewöhnlich intelligent und versteht alle Befehle seines Herrn und gehorcht ihnen. Er ist wachsam, aber kein Kläffer. Da er sehr lernbegierig ist, ist er vielseitig einsetzbar. So hat er viel Freude an sportlichen Aktivitäten wie z.B. Agility, Obedience oder Breitensport und an der Ausbildung zum Rettungshund. Eine Ausbildung zum Schutzhund ist allerdings nur bedingt möglich. Aufgrund seiner guten Charaktereigenschaften wird er in Portugal und Amerika auch als Therapiehund eingesetzt. Gerade im Umgang mit Kindern erweisen sich die meisten Wasserhunde als außerordentlich rücksichtsvoll mit einer sehr hohen Reizschwelle. Alles in allem ist der Portugiesische Wasserhund, genau wie auch die meisten anderen Wasserhunderassen, ein idealer Familien- und Begleithund und erfreut sich auch in Deutschland wachsender Beliebtheit.

Kommentar ?

(1) 2 3 4 »