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Elchhund [5. Spitze und Hunde vom Urtyp ]
Elchhunde sind zwei von der FCI (Nr.242 und 268, Gr.5, Sek.2) anerkannte, sehr alte norwegische Hunderassen.
FCI - Standard Nr.242 / 268
Patronat Norwegen
Klassifikation FCI Gruppe 5: Spitze und Hunde vom Urtyp
Sektion 2: Nordische Jaghunde
Rassenamen laut FCI Norsk Elghund Grå (242) (Norwegischer Elchhund grau)
Norsk Elghund Sort (268) (Norwegischer Elchhund schwarz)
Widerristhöhe bis 52 cm
Gewicht bis 24 kg
Herkunft und Geschichtliches
Ausgrabungen in Skandinavien belegen, dass es diese Hunderasse seit der Steinzeit gibt. Ende des 19. Jahrhunderts kam er nach England und wurde 1901 offiziell vom „Kennel Club“ anerkannt, in Amerika war er der Lieblingshund von Präsident Eisenhower.
Beschreibung
Dieser ca. 52 cm große und bis 24 kg schwere Hund ist ein außerordentlich ausdauernder und wetterharter Jagdhund. Er hat dicht anliegendes harsches Haar in den Farben einfarbig schwarz mit etwas weiß oder grau mit helleren Unterseiten; der einfarbig schwarze Elchhund ist seltener.
Verwendung
Diese Hunde werden als Haushund, aber auch zur Jagd auf Bären und Elche verwendet.
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Elo [Nicht FCI anerkannt]
Der Elo ist eine nicht von der FCI anerkannte deutsche Hunderasse.
Der Elo gehört zur spitz-artigen Hundegruppe. Die Züchtungen unterscheiden sich teilweise erheblich voneinander, weshalb die Rasse weder national (VDH) noch international (FCI) anerkannt ist. Der \"Erfinder\" des Elo ist der ehemalige Bobtailzüchter Heinz Szobries, der das Markenrecht hält. Aufgrund der sehr kurzen züchterischen Phase (seit 1987) und den wenigen Hundezüchtern (65 aktive Züchter, Stand: 23. Oktober 2005) hat sich diese Rasse noch nicht stabilisiert. Das Zuchtziel ist ein instinktsicherer Familienhund, was aufgrund der verwendeten gutmütigen Ausgangsrassen in den meisten Fällen auch gelingen dürfte. An der Rasse waren hauptsächlich der Bobtail und der Eurasier beteiligt.
Eine Untervariante soll der Kleinelo werden, hier wurden zusätzlich noch Pekinesen eingekreuzt.
Nicht FCI-anerkannt
Herkunftsland Deutschland
Rassenamen Elo
Widerristhöhe, groß-Elo 46-60 cm
Widerristhöhe, klein-Elo 35-45 cm
Zuchtziele
Die wichtigsten Zuchtziele sind die Charaktereigenschaften. Das Aussehen kommt erst in zweiter Linie. Es sollte eine erbgesunde, instinktsichere, kindergeeignete und wachsame Rasse gezüchtet werden, mit guten Eigenschaften als Begleit-, Familien- und Gesellschaftshund. Daneben aber auch bestimmte Linien mit besonderen Eigenschaften für die Ausbildung aufzubauen, wie z. B. als Behindertenbegleithund eignen.
Wesen
Der Elo ist ein ruhiger, recht anspruchsloser Familienhund. Er hat eine sehr hohe Reizschwelle. Der Jagdtrieb ist bewusst verkümmert. Gleiches gilt auch für das Hüteverhalten. Er hat ein mittleres Bewegungsverlangen, d. h. regelmäßige Spaziergänge genügen, obwohl er sich auch als Turnierhund eignet.
Aussehen
Elos sind in der Größe sehr unterschiedlich: Der kleinere Schlag wird bis 45 cm groß, der größere bis 60 cm.
deutliche Eurasierverwandtschaft des Glatthaar-Elos, mittelgroß,
beim Rauhaar-Elo ist die Abstammung vom Bobtail gut erkennbar,
Stehohren
Rute über den Rücken gerollt getragen
stehende, mittellange Haare
unterschiedliche Farben, auch gescheckt mehrfarbig
kleine Pfoten
In dem Projekt Elo wurden nachfolgende Hunderassen verwendet: Eurasier, Chow-Chow, Bobtail, und bei dem Klein-Elo der Pekinese und Japanspitz.
Der Name setzt sich aus E (Eurasier), L (Bobtail) und O (Chow-Chow) zusammen.
Den Elo gibt es in vier Varianten:
Elo/Glatthaar,
Elo/Rauhaar,
Klein-Elo/Glatthaar,
Klein-Elo/Rauhaar
Das Aussehen innerhalb dieser Gruppen fällt sehr unterschiedlich aus, der glatthaarige Elo sieht einem Eurasier, der Rauhaarige einem Bobtail, allerdings mit Stehohren, am ähnlichsten.
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Englische Bulldogge [2. Pinscher und Schnauzer,Molosser, Schweizer Sennenhunde]
Die Englische Bulldogge, \"Bulldog\" ist eine von der FCI (Nr.149, Gr.2, Sek.2.1) anerkannte britische Hunderasse.
FCI - Standard Nr. 149
Patronat Großbritannien
Klassifikation FCI Gruppe 2 Pinscher und Schnauzer-molossoide – Schweizer Sennenhunde und andere Rassen.
Sektion 2.1 Molossoide, doggenartige Hunde.
Rassenamen laut FCI Bulldog
Widerristhöhe keine Angaben
Gewicht FCI: Rüde bis 25kg, Hündin 23kg!
In der Praxis wird leider ein wesentlich höheres Gewicht angestrebt
Herkunft und Geschichtliches
Kaum ein Hund hat eine solche Wandlung durchgemacht wie die Englische Bulldogge: von der hochgezüchteten „Kampfmaschine“ als Bullenbeißer zum gutmütigen Familienhund. Der Ursprung ist etwa im 6. Jahrhundert v. Chr. zu suchen, als mit Britannien Handel treibende Phönizier ihre aus der Levante mitgebrachten Molosser mit britannischen doggenartigen Hunden kreuzten.
Erstmals erwähnt wird der Hund im 13. Jahrhundert unter dem Namen Bonddog (von englisch bond „fesseln“) bzw. Bolddog (von bold „kühn“). Der heutige Name taucht etwa im 17.Jahrhundert auf. Schon damals war er ein Kampfhund: Sein Metier war der Kampf Hund gegen Bullen. Bei der Zucht wurde damals im Charakter des Hundes auf „Mut“ und Aggressivität, äußerlich auf eine kurze Schnauze, breite Kiefer und eine zurückgenommene Nase Wert gelegt. Die zurückliegende Nase hatte den Zweck, dass der Hund sich in die Nase des Bullen verbeißen konnte und dabei weiter gut Luft bekam. In späterer Zeit wurde er auch auf andere große Tiere gehetzt. Auch kamen immer mehr Kämpfe Hund gegen Hund in Mode. Im 19. Jahrhundert wurden Hundekämpfe gänzlich in Großbritannien verboten (1835). Mit dem Verbot verschwand auch fast die Rasse der Bulldogge.
1864 wurde der „The Bulldog Club“ gegründet – der erste Rassehunde-Club weltweit. Er verschwand zwar wieder sehr schnell, legte aber erstmal überhaupt einen Rassestandard fest. 1875 wurde der „Bulldog Club Incorporated“ gegründet, der von da ab die Zuchtregie übernahm.
Ab sofort wurde auf Verträglichkeit Wert gelegt. Ein Kampfhund war nicht mehr gefragt, sondern der friedliche Familienhund, der er bis heute geblieben ist. Übertypisierungen und Extremzucht führen allerdings in manchen Fällen sogar zu Qualzucht. Vielfach ist eine natürliche Geburt nicht mehr möglich, Welpen müssen dann per Kaiserschnitt zur Welt geholt werden. Viele dieser züchterischen Übertreibungen widersprechen dem gültigen Standard. Es gibt vereinzelte Bestrebungen, in der Zucht wieder mehr auf die Gesundheit zu achten, ohne dabei gegen den gültigen Standard des English Bulldog zu verstoßen. Verschiedene Züchter bevorzugten die Schaffung neuer Rassen wie den Olde English Bulldogge oder die neue Schweizer Rasse Continental Bulldog, wo die Zeit noch zeigen muss, was vor allem die Gesundheit bringt.
Beschreibung
Die Englische Bulldogge ist für ihre Größe, mit 25 kg und mehr, ein schwerer Hund. Das Haar ist von feiner Struktur, kurz, dicht und glatt. Es kann auch gestromt, rot in allen Schattierungen, falb, rehbraun und so weiter sein, ebenso weiß und gescheckt, nur schwarz ist unerwünscht.
Der Kopf ist im Verhältnis zum Körper sehr groß, massig, und hat eine kurze Schnauze. Auffällig ist auch die sehr breite Brust und das eher schmale Hinterteil. Die Ohren sind hoch angesetzt, stehen weit auseinander, hoch über den Augen, klein und dünn – sogenannte „Rosenohren“. Die Rute ist tief angesetzt, tritt an der Wurzel ziemlich gerade heraus und ist dann nach unten gebogen. Viele Englische Bulldoggen haben eine Korkenzieherrute, die zu gesundheitlichen Problemen führen kann.
Wesen
Die Bulldogge tritt selbstbewusst und freundlich auf. Ihr Mut und ihre Schmerzunempfindlichkeit sind das verbliebene Erbe ihrer Vergangenheit. Die Erziehung ist nicht einfach, der Hund wird als eigenwillig beschrieben. „Kadavergehorsam“ darf der Mensch von ihm nicht erwarten, bei richtiger Erziehung wohl aber Anhänglichkeit und absolute Gutmütigkeit. Die moderne Englische Bulldogge ist hitzeempfindlich, lange Spaziergänge und ausgelassene Spiele sollten bei höheren Temperaturen vermieden werden.
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English Cocker Spaniel [8. Apportierhunde – Stöberhunde – Wasserhunde ]
Der Cocker Spaniel ist eine von der FCI (Nr. 5, Gr. 8, Sek. 2) anerkannte britische Hunderasse.
FCI - Standard Nr. 5
Patronat Großbritannien
Klassifikation FCI Gruppe 8: Apportierhunde, Stöberhunde, Wasserhunde
Sektion 2: Stöberhunde
Rassenamen laut FCI English Cocker Spaniel
Widerristhöhe Rüde 39-41cm, Hündin 38-39 cm
Gewicht 12-15 kg
Beschreibung
Cocker Spaniel sind Jagdhunde mit flach am Körper anliegendem, seidig schimmernden Fell. Es ist weich und dicht, wobei es am Kopf kurz, dafür aber an den Ohren, der Brust, dem Bauch, den Beinen und am Schwanz lang ist. Cocker Spaniel gibt es mit den Fellfarben rot, braun, schwarz, blauschimmel, orangeschimmel und braunschimmel, schwarz-weiß, orange-weiß, braun-weiß, tri-color, alle auch mit loh, zobel. Der Körper ist kompakt und etwas größer (Rüden bis 41 cm, Hündinnen bis 39 cm), als beim American Cocker Spaniel. Der Rücken ist gerade und fällt zu den Lenden hin leicht ab. Der English Cocker Spaniel besitzt einen tiefen, gut ausgebildeten Brustkorb und lange, tiefangesetzte Hängeohren. Die großen Augen sind entweder dunkel oder haselnussfarben. Seine Nase ist recht groß und passt farblich zur Fellfarbe. Die Schnauze ist eckig, die Kiefer kräftig und muskulös, und die Vorderbeine sind stark und gerade. Er besitzt zudem muskulöse Hinterbeine und eine Rute, die eine Linie mit dem Rücken bildet. Sie wird auf Rückenhöhe getragen. Die Pfoten sind fest und haben kräftige Ballen.
Eigenschaften
Ein Cocker aus gutem Hause ist ein temperamentvoller, fröhlicher, anhänglicher und sensibler, aber zuweilen etwas eigensinniger Hausgenosse, der die Wohnung seiner Familie zuverlässig bewacht und einen guten Spielkameraden für die Kinder abgibt. Außerdem fühlt sich der Cocker in jedem Haus und jeder Wohnung wohl, sofern er nur genügend Bewegung im Freien hat. Diese Rasse kann sich recht gut anpassen, braucht jedoch regelmäßige und ausgiebige Beschäftigung, um fit zu bleiben. Da sie zu Übergewicht neigt, sollte man auf ein gutes Verhältnis von Futter und Bewegung achten. Vor allem für Apportierübungen und Schwimmen kann man diese Hunde begeistern. Aber auch normales Laufen und Spielen im Freien liebt der Cocker Spaniel. Anderen Hunden gegenüber ist er immer sehr freundlich gesinnt kann jedoch bei aggressiven Artgenossen auch zeigen, was in ihm steckt.
Funktion
Der Cocker-Spaniel eignet sich als Jagd-, Spür-, Apportier-, Familienhund.
Rassetypische Erkrankungen
Beim English Cocker Spaniel tritt das Kongenitale Vestibularsyndrom, eine Erbkrankheit des Innenohrs mit Gleichgewichtsstörungen und unter Umständen Taubheit, gehäuft auf.
Pflege
Da sein schimmerndes Fell schnell verkletten kann, sollte es vor allem nach Spaziergängen durch den Wald oder Feld gepflegt werden. Man sollte das Fell regelmäßig kämmen und bürsten und die Pfoten eincremen, weil sie sehr empfindlich sind. Man kann den Hund trimmen lassen, um überschüssige Haare am Kopf, unter den Ohren und im Nacken zu verkürzen. Insbesondere die Behänge also die Ohren, müssen nach fast jeder Mahlzeit gesäubert werden, weil sie gern in den Futternapf geraten. Für die Ohren sollte wenigstens einmal pro Woche eine milde Reinigungslösung aus der Zoohandlung genutzt werden, da die Ohren auch sehr anfällig sind. Nach dem Baden des Hundes sollten die Ohren zurückgeklappt bleiben, damit sie innen vollständig austrocknen. Dies beugt Milbenbefall vor. Bei sehr temperamentvollen Hunden sollten die Augen nach jedem Spaziergang von Fremdkörpern wie Gras oder Pflanzensamen durch ein weiches Taschentuch befreit werden, da eine Augenentzündung dem Tier sehr zu schaffen macht und zu vorzeitiger Erblindung führen kann.
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English Coonhound [Nicht FCI anerkannt]
Der English Coonhound ist eine nicht von der FCI anerkannte Hunderasse aus den USA.
Der English Coonhound wurde im 19. Jahrhundert in Virginia, Tennessee und Kentucky gezüchtete. Er ist kleiner als der Black and Tan Coonhound, wie dieser ist er ein Jagdhund für die Waschbärenjagd.
Auch wenn der Name etwas anderes vermuten ließe, ist er eine rein US-amerikanische Hunderasse. Sein Name lässt vermuten, dass seine Vorfahren auch aus England kommen. Er wird bis 68 cm groß. Das Fell ist typischerweise kurz und hart, meist rot oder blau getüpfelt, dreifarbig mit Tüpfelung. Die Ohren hängen lang herab und sind dünn.
Nicht FCI anerkannt
Herkunftsland USA
Rassenamen English Coonhound
Redtick Coonhound
Widerristhöhe 53 bis 68 cm
Gewicht Keine Angabe
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English Pointer [7. Vorstehhunde ]
Der English Pointer ist eine von der FCI (Nr.1, Gr.7, Sek.2.1) anerkannte britische Hunderasse.
FCI - Standard Nr.1
Patronat Großbritannien
Klassifikation FCI Gruppe 7: Vorstehhunde.
Sektion 2.1 Britische und irische Vorstehhunde, Pointer.
Rassenamen laut FCI English Pointer
Widerristhöhe Rüde 63-69cm, Hündin 61-66cm
Gewicht 25 bis 30 kg
Herkunft und Geschichtliches
Der English Pointer, oder nur Pointer, stammt wohl von spanischen Jagdhunden ab; hinzu kam das Blut vom Foxhound und von französischen Laufhunden. Sein Name rührt von Perro de Punta (spanisch „Hund zum Vorstehen“) her. Die Vorsteheigenschaft, d. h. beim Aufstöbern von Wild regungslos und meist mit erhobenem Vorderlauf zu verharren, trat wahrscheinlich mutativ auf und wurde durch fortgesetzte Reinzucht gefestigt. Obwohl es inzwischen viele verschiedene Vorstehrassen gibt, kann man den English Pointer noch immer als reinsten Vererber der Vorsteheigenschaft ansehen.
Beschreibung
Er ist ein 69 cm großer, und bis 30 kg schwerer Jagdhund. Das Haar ist fein, kurz, fest, vollkommen glatt und mit einem ausgeprägten Glanz. Die übliche Farben sind zitronenfarben und Weiß, Orange und Weiß, Leberbraun und Weiß und Schwarz und Weiß aber auch einfarbig und dreifarbig (tricolour). Sein Ohrleder ist dünn,mittelgroß, hoch angesetzt und dicht am Kopf anliegend.
Charakter
Der Pointer wird als freundlich und ausgeglichen mit besonderen jagdlichen Fähigkeiten beschrieben.Der ursprüngliche Verwendungszweck des sanften, folgsamen und ernsthaften Pointer wurde aus dem natürlichen Verhalten heraus selektiert. Ein jeder Hund \"verharrt\" kurz wenn er die Witterung von Beute in der Nase hat bevor er nach vorn springt um es zu fangen. Beim Pointer wurde dieses Verharren durch gezielte Selektion bis ins dauerhafte Stehen (Vorstehen) verlängert. Die Nase des Pointers ist äußerst sensibel und so kann er aus vollem Lauf die Witterung von Rebhühnern oder Fasanen wahrnehmen die noch 50m entfernt liegen. Die Selektionszucht hat ein ungemein vornehmes und freundliches Tier hervorgebracht, das allerdings äußerst sensibel ist.
Verwendung
Der Pointer ist ein hervorragender Vorstehhund mit außerordentlichen Jagdeigenschaften. Sein enorm schnelles Gangwerk und die feine Nase lässt ihn Wild finden in Gebieten die andere Jagdhunde erst langsam abarbeiten müssten. Seit den 1950er Jahren wird er auch in Europa als Schlittenhund verwendet.
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English Setter [7. Vorstehhunde ]
Der English Setter ist eine von der FCI (Nr.2, Gr.7, Sek.2.2) anerkannte britische Hunderasse.
FCI - Standard Nr.2
Patronat Großbritannien
Klassifikation FCI Gruppe 7: Vorstehhunde.
Sektion 2.2: Britische und irische Vorstehhunde, Setter
Rassenamen laut FCI English Setter
Laverack Setter: weiß-schwarz gepunktete Varietät des English Setters.
Widerristhöhe bis 68 cm
Gewicht bis 30 kg
Herkunft und Geschichtliches
Der English Setter ist ein Nachkomme des spanischen Perdigueros und des langhaarigen Spaniels und war schon im 16. Jahrhundert bekannt.
1825 wurde von Edward Laverack eine Varietät des gleichen Namens fixiert. Er kaufte seine ersten Setter von Rev. Harrison, Ponto und Old Moll; aus diesen beiden Tieren entstand durch 40 jährige Auslese und Inzucht der Laverack Setter. 1872 erschien sein Buch mit dem Titel \"the setter\". Der Name Setter entstand im 17. Jahrhundert (Setting Dogs), er weist darauf hin, dass dieser Hund sich beim Wittern des Wildes beinahe hinlegt oder vorsitzt Heute ist der English Setter als Jagdhund und Haushund sehr beliebt, besonders in den Vereinigten Staaten, in Italien (ca. 20.000 Eintragungen ins Zuchtbuch), in Frankreich (ca. 4.500) und in Skandinavien.
Beschreibung
Größe Hündinnen 61 -65 cm, Rüden 65 - 68 cm. Oft sind die Hunde aus Arbeitslinien aber kleiner. Der English Setter hat feines, leicht gewelltes und seidiges Haar in den Farben schwarz und weiß (blue belton), weiß und braun (liver belton), weiß und orange (orange belton), weiß und gelb (lemon belton, dreifarbige Hunde haben zusätzlich an Kopf, Brust und Pfoten lohfarbene Abzeichen (engl. tan),dem entsprechend gibt es zwei tricolour; blue belton & tan und liver belton & tan. Dabei ist die Grundfarbe immer weiß. Hunde mit Tüpfelung werden denen mit Platten vorgezogen. Das belton Muster ist bei der Geburt noch nicht vorhanden. Es entwickelt sich 2 Wochen nach der Geburt und wird immer dichter bis zum Alter von 1 1/2 bis 2 Jahren, dann sind English Setter ausgefärbt. Roan nennt man ein Beltonmuster von großer Intensität weiß ist nur noch an wenigen Stellen sichtbar.
Verwendung
Der English Setter ist ein großer Vorstehhund. Er ist ein ausgezeichneter Jagdhund, der in jedem Gelände Verwendung findet. Er ist anpassungsfähig und ein guter Begleithund der aber sehr viel Auslauf benötigt und nur in Kennerhände gehört, da er mit Spaziergängen alleine unterfordert ist, und schnell anfängt sich selber zu beschäftigen (Jagen).
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English Toy Terrier [3. Terrier ]
Der English Toy Terrier ist eine von der FCI (Nr.13, Gr.3, Sek.4) anerkannte britische Hunderasse.
Er ist ein sehr kleiner Hund (bis 30 cm bei 3,6 kg) der einem Pinscher ähnelt. Diese Rasseähnlichkeit ist aber mehr oder weniger Zufall.
Der Toy Terrier ist auch vom Wesen her durch und durch ein \"richtiger\" Terrier. Er hat eine lange, wechselvolle Geschichte hinter sich: Als Opfer der britischen Wettleidenschaft musste er in kleinen Arenen gegen Ratten kämpfen, dann wurde er zum Damenhund, kam aus der Mode und fand als Haushund wieder neue Liebhaber. Sein Haar ist dick, kurz, dicht anliegend, glänzend in schwarz und lohfarben; das Schwarz ebenholzfarben, das Loh in etwa kastanienrot. In ihrer Form einer Kerzenflamme ähnelnd, sind die Ohren etwas spitz zulaufend, hoch am hinteren Teil des Schädels angesetzt
FCI - Standard Nr.13
Patronat Großbritannien
Klassifikation FCI Gruppe 3 Terrier.
Sektion 4 Zwerg-Terrier
Rassenamen laut FCI English Toy Terrier (Black and Tan) (13) (Englischer Toy Terrier Schwarz und loh)
Widerristhöhe 25 - 30 cm
Gewicht 2,7 - 3,6 kg
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Entlebucher Sennenhund [2. Pinscher und Schnauzer,Molosser, Schweizer Sennenhunde]
Der Entlebucher Sennenhund ist eine von der FCI (Nr.47, Gr.2, Sek.3) anerkannte schweizerische Hunderasse.
FCI - Standard Nr. 47
Patronat Schweiz
Klassifikation FCI Gruppe 2 Pinscher und Schnauzer, Molossoide, Schweizer Sennenhunde und andere Rassen.
Sektion 3 Schweizer Sennenhunde
Rassenamen laut FCI Entlebucher Sennenhund
Widerristhöhe Rüde 44-52cm, Hündin 42-50cm
Gewicht 25-30kg
Beschreibung
Der Entlebucher Sennenhund ist mit bis zu 52 cm Größe und 20–30 kg Gewicht der kleinste der vier Sennenhund-Rassen, zu denen auch der Appenzeller Sennenhund, der Berner Sennenhund sowie der Grosse Schweizer Sennenhund gehören. Sein Fell ist stockhaarig, das Deckhaar ist kurz, fest anliegend, hart und glänzend, dichte Unterwolle, dreifarbig: Grundfarbe schwarz mit möglichst symmetrischen (gelb- bis bräunlich-rostroten) lohfarbenen und weißen Abzeichen. Die Ohren sind hängend, nicht zu groß; hoch und relativ breit angesetzt.
Nicht nur in der Schweiz ist seit einigen Jahren das Kupieren von Ruten verboten. Deshalb tragen die Entlebucher Sennenhunde heute eine längere Rute (gerade, hängend; nicht geringelt wie beim Appenzeller). Knapp 10 % der Entlebucher kommen mit angeborener Stummelrute auf die Welt.
Wesen
Der Entlebucher ist ein sehr lebhafter und temperamentvoller Hund, der manchmal gerne bellt. Er ist sehr flink und wendig und eignet sich für diverse Hundesportarten wie Agility, Turnierhundesport oder auch Fährten. Entlebucher brauchen eine liebevolle, aber wirklich konsequente Erziehung. Daher sind sie für Anfänger nur bedingt als Haushunde geeignet.
Krankheiten
Trotz der geringen Körpergröße des Entlebucher Sennenhundes treten bei ihm Hüftgelenksdysplasie (HD) , sowie erbliche Augenkrankheiten auf; in erster Linie Katarakt (Grauer Star) und Progressive Retinaatrophie (PRA). Die Zuchtvereine versuchen durch aufwändige Zuchtprogramme und Regelungen diesen Problemen entgegenzuwirken.
Literatur
Christel Fechler : Entlebucher Sennenhund, Kosmos Verlag, ISBN: 3-440-08031-5
Sennenhunde
Zu den Sennenhunden zählen auch:
Grosser Schweizer Sennenhund
Appenzeller Sennenhund
Berner Sennenhund
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