Homepage Lexikon
F
|
Lexikon |
F
Wir haben aktuell 19 Einträge die mit diesem Buchstaben anfangen.
Fahrradzubehör [Hunde]
Kommentar ?
Farbkatalog [Hunde]
Kommentar ?
FCI - Fédération Cynologique Internationale [Hunderassen]
Die Fédération Cynologique Internationale, kurz FCI, ist mit Abstand der größte kynologische Weltdachverband. Ihr Sitz ist Brüssel (Belgien).
Ursprünglich gegründet am 22. Mai 1911 in Paris (Gründungsmitglieder waren Verbände aus Belgien, Deutschland, Frankreich, den Niederlanden und Österreich) und 1921 nach dem Ende des Ersten Weltkrieges wiederbelebt, umfasst er derzeit 80 Mitglieds- und Partnerländer. Die Aufgabe der FCI liegt in der einheitlichen Beschreibung der Hunderassen und darin, Zuchtrichtlinien international festzulegen.
Der FCI veröffentlicht die Rassebeschreibungen in den offiziellen Sprachen des FCI: Englisch, Deutsch, Französisch und Spanisch.
Vergebene Nummern für anerkannte und vorläufig anerkannte Rassen
Aktuell umfasst die Liste der anerkannten Hunde 338 Rassen (feb. 2006). Die Nummern 18, 23, 26, 27, 29, 69, 79, 112, 174, 178, 210, 211, 256, 258, 275 und 280 sind derzeit nicht vergeben, die höchste Nummer ist 354 (Gonczy Polski, Polnischer Laufhund). Nummer 21 ist doppelt vergeben: 21 Grand Gascon Saintongeois und 21bis Petit gascon saintongeois.
Liste der Rassen mit vorläufiger Anerkennung
Über die Liste der bereits anerkannten Hunderassen hinaus werden Anträge angenommen, neue Rassen in die Liste der anerkannten Hunderassen aufzunehmen. Mit dem angenommenen Antrag wird auch eine vorläufige Listennummer vergeben. Nachfolgende gelten als „vorläufig angenommene Rassen“ und sind berechtigt, an FCI-Regeln entsprechenden Wettbewerben teilnehmen.
Cão Fila de São Miguel (340) 10/03/1995
Terrier Brasileiro (341) 10/03/1995
Australian Shepherd (342) 04/06/1996
Dogo Canario (Alano) (346) 12/11/1996
Berger Blanc Suisse (347) 26/11/2002
Taiwan Dog (348) 09/11/2004
Ciobanesc Romanesc Mioritic (349) 06/07/2005
Ciobanesc Romanesc Carpatin (350)06/07/2005
Australien Stumpy Tail Cattle Dog (351) 09/11/2004
Russkiy Toy (352) 21/02/2006
Cimarron Uruguayo (353) 21/02/2006
Gonczy Polski (Polnischer Laufhund)(354) 10/11/2006
Übertragung von Aufgaben
Auf nationaler Ebene delegiert der FCI die Aufzeichnung der Zuchtbücher und die Erstellung der Zuchtrichtlinien an die angeschlossenen Vereine. Die Zuchtbücher für die jeweiligen Rassen werden von einem oder zwei angeschlossenen Ländern (Patronat) geführt. So führt zum Beispiel Deutschland für den Deutschen Schäferhund das Zuchtbuch. Belgien und Frankreich sind z.B. für den Bichon Frisé gemeinsam verantwortlich. Bei Herkunftsländern, die nicht dem FCI angeschlossen sind, wird das Zuchtbuch stellvertretend entweder von einem anderen Land oder der FCI selbst geführt. Beispielsweise ist für den Tibet-Spaniel und die meisten anderen Rassen dieser Region Großbritannien stellvertretend verantwortlich. Der FCI unterscheidet zwischen Herkunft und Patronat, also dem Land, das das Zuchtbuch führt.
Wichtige andere kynologische Verbände z.B. aus USA, Kanada, England sind nicht in der FCI vertreten. Es gibt jedoch Vereinbarungen zwischen diesen Kennel Clubs und der FCI, die eine gegenseitige Anerkennung ermöglichen, sofern eine Rasse in dem jeweiligen Kennel Club auch vertreten ist.
Aktivitäten des FCI
Dem FCI obliegt die datenbankmäßige Erfassung der Ergebnisse von internationalen Hundeausstellungen, an denen das CACIB (Certificat d´Aptitude au Championnat International de Beauté) ausgeschrieben ist und an denen nur vom FCI anerkannte Rassen teilnahmeberechtigt sind:
Datenbankerfassung der Ergebnisse verschiedener Arbeitsprüfungen
mit Vergabe des CACIT, Certificat d´Aptitude au Championnat International de Travail
mit Vergabe des CACIL, Certificat d´Aptitude au Championnat International des Courses de Lévriers
mit Vergabe des CACIOB, Certificat d´Aptitude au Championnat International d´Obéissance
mit Vergabe des CACIAG, Certificat d´Aptitude au Championnat International d´Agility
Einteilung der Rassen beim FCI
Um das Wiederfinden zu erleichtern und die Rassezugehörigkeit zu strukturieren, werden alle Rassen in 10 Gruppen unterteilt, diese weiter in Sektionen:
Gruppen:
1: Hütehunde und Treibhunde (ohne Schweizer Sennenhunde)
Sektion 1: Schäferhunde
Sektion 2: Treibhunde
2: Pinscher und Schnauzer – Molossoide – Schweizer Sennenhunde und andere Rassen
Sektion 1: Pinscher und Schnauzer
Sektion 2: Mollossoide
Sektion 3: Schweizer Sennenhunde
Sektion 4: Andere Rassen
3: Terrier
Sektion 1: Hochläufige Terrier
Sektion 2: Niederläufige Terrier
Sektion 3: Bullartige Terrier
Sektion 4: Zwerg-Terrier
4: Dachshunde
Sektion 1: Dachshund
5: Spitze und Hunde vom Urtyp
Sektion 1: Nordische Schlittenhunde
Sektion 2: Nordische Jagdhunde
Sektion 3: Nordische Wach-und Hütehunde
Sektion 4: Europäische Spitze
Sektion 5: Asiatische Spitze und verwandte Rassen
Sektion 6: Urtyp
Sektion 7: Urtyp – Hunde zur jagdlichen Verwendung
Sektion 8: Jagdhunde vom Urtyp mit einem Ridge auf dem Rücken
6: Laufhunde, Schweisshunde und verwandte Rassen
Sektion 1: Laufhunde
Sektion 2: Schweißhunde
Sektion 3: Verwandte Rassen
7: Vorstehhunde
Sektion 1: Kontinentale Vorstehhunde
Sektion 2: Britische und Irische Vorstehhunde
8: Apportierhunde – Stöberhunde – Wasserhunde
Sektion 1: Apportierhunde
Sektion 2: Stöberhunde
Sektion 3: Wasserhunde
9: Gesellschafts- und Begleithunde
Sektion 1: Bichons und verwandte Rassen
Sektion 2: Pudel
Sektion 3: Kleine belgische Hunderassen
Sektion 4: Haarlose Hunde
Sektion 5: Tibetanische Hunderassen
Sektion 6: Chihuahueño
Sektion 7: Englische Gesellschaftsspaniel
Sektion 8: Japanische Spaniel und Pekinesen
Sektion 9: Kontinentaler Zwergspaniel
Sektion 10: Kromfohrländer
Sektion 11: Kleine doggenartige Hunde
10: Windhunde
Sektion 1: Langhaarige oder befederte Windhunde
Sektion 2: Rauhaarige Windhunde
Sektion 3: Kurzhaarige Windhunde
Diese Einteilung ist im Grunde sehr willkürlich, da sie sich nicht an feste Regeln hält. Es wird sowohl nach Herkunft (Gr. 5: ... Hunde vom Urtyp) als auch nach Funktion (Gr. 7: Vorstehhunde oder Gr. 8: Apportierhunde ...) aber auch nach Rasseähnlichkeit (Gr. 5: Spitze und Hunde vom Urtyp, oder Gr. 2: Pinscher und Schnauzer ...) unterteilt.
Neben den in der FCI vertretenen Zuchtverbänden gibt es noch andere Verbände, die gleichwertige Qualitätskriterien anwenden. Viele Rassen werden auch in diesen Verbänden geführt, können aber etwas andere Standards haben. Wer einen Hund einer von der FCI anerkannten Rasse kaufen will, sollte auch auf von der FCI anerkannte Papiere achten.
Viele Hundekenner kritisieren, dass die FCI nicht energisch genug gegen Tendenzen zu Qualzucht durch Übertypisierungen und Extremzuchten in manchen seiner Mitgliedsverbänden vorgeht.
FCI Mitglieder
Weltdachverband Fédération Cynologique Internationale FCI
Argentinien Federación Cinológica Argentina FCA Argentinien
Australien Australian National Kennel Council ANKC Australien
Bahrain Kennel Club of Bahrain
Belgien Société Royale Saint-Hubert SRSH Belgien
Bolivien Kennel Club Boliviano Kennel Club Boliviano Bolivien
Bosnien Unija Kinoloskih Saveza Bosne UKSB Bosnien
Brasilien Confederaçao Brasileira de Cinofilia CBCK Brasilien
Bulgarien Bulgarian Republican Federation of Cynology BRFV Bulgarien
Chile Kennel Club de Chile Kennel Club de Chile
Costa Rica Asociación Canófila Costarricense ACC Costa Rica
Deutschland Verband für das Deutsche Hundewesen VDH Deutschland
Dominikanische Republik Federación Canina Dominicana
Dänemark Dansk Kennel Club dansk-kennel-klub Dänemark
Ecuador Asociación Ecuatoriana de Registros Caninos aercan Ecuador
El Salvador Asociación Canófila Salvadoreña acansa El Salvador
Estland Eesti Kennelliit Eesti Kennelliit, Estland
Finnland Suomen Kennelliitto Suomen Kennelliitto Finnland
Frankreich Société Centrale Canine SCC Frankreich
Georgien Fédération Cynologique de Géorgie
Gibraltar Gibraltar Kennel Club GKC Gibralta
Griechenland Kennel Club of Greecev Kennel Club of Greece
Guatemala Asociación Guatemalteca de Criadores de Perros
Honduras Asociación Canófila de Honduras
Hong Kong Hong Kong Kennel Club Hong Kong Kennel Club
Indien Kennel Club of India Kennel Club of India
Indonesien All Indonesia Kennel Club
Irland Irish Kennel Club Irish Kennel Club
Island Hundaræktarfélags Íslands HRFI Island
Israel Israel Kennel Club
Italien Ente Nazionale della Cinofilia Italiana ENCI Italien
Japan Japan Kennel Club JKC Japan
Kasachstan Union of Cynologists of Kazakstan
Kolumbien Asociación Club Canino Colombiano ACCC Kolumbien
Kroatien Hrvatski Kinoloski Savez HKS Kroatien
Kuba Federación Cinólogica de Cuba
Lettland Latvian Cynological Federation Latvian Cynological Federation Lettland
Litauen Lietuvos Kinologu Draugija Lietuvos Kinologu Draugija Litauen
Luxemburg Union Cynologique Saint Hubert Luxembourg UCHL Luxemburg
Mazedonien Kennel Association of the Republic of Macedonia
Malaysien Malaysian Kennel Association MKA Malaysien
Malta Malta Kennel Club Malta Kennel Club
Marokko Société Centrale Canine Marocaine
Mexiko Federacíon Canófila Mexicana FCMAC Mexico
Moldawien Moldavian Kennel Union Moldavian Kennel Union Moldavien
Monaco Société Canine de Monaco
Neuseeland New Zealand Kennel Club NZKC Neuseeland
Niederlande Raad van Beheer op Kynologisch Gebied in Nederland Raad van Beheer Niederlande
Nicaragua Asociación Canina Nicaragüense
Norwegen Norsk Kennel Klub NKK Norwegen
Österreich Österreichische Kynologenverband OEKV Österreich
Panama Club Canino de Panama
Paraguay Paraguay Kennel Club
Peru Kennel Club Peruano KCP Peru
Philippinen Philippine Canine Club Philippine Canine Club Philippinen
Polen Zwia;zek Kynologiczny w Polsce ZKwP Polen
Portugal Clube Português de Canicultura CPC Portugal
Puerto Rico Federación Canófila de Puerto Rico FCPR Puerto Rico
Rumänien Asociatia Chinologica Romana ACH Rumänien
Russland Russian Kynological Federation RKF Russlan
San Marino Kennel Club San Marino KCSM San Marino
Schweden Svenska Kennelklubben Schweden
Schweiz Schweizerische kynologische Gesellschaft SKG Schweiz
Serbien Kinoloski Savez Srbije JKS Serbien
Singapur Singapore Kennel Club SKC Singapur
Slowakei Slovenska Kynologicka Jednota SKJ Slowakei
Slowenien Slovenian Kennel Club Slovenian Kennel Club, Slowenien
Spanien Real Sociedad Canina en España RSCE Spanien
Sri Lanka Kennel Association of Sri Lanka
Süd-Korea Korean Canine Club Korean Canine Club
Südafrika Kennel Union of Southern Africa KUSA Süd Afrika
Taiwan Kennel Club of Taiwan Kennel Club of Taiwan
Thailand Kennel Club of Thailand Kennel Club of Thailand
Tschechien Ceskomoravská Kynologická Unie CMKU Tschechien
Ukraine Ukrainian Kennel Union Ukrainian Kennel Union
Ungarn Magyar Ebtenyésztök Orszagos Egyesülete Magyar Ebtenyésztök Orszagos Egyesülete Ungarn
Uruguay Kennel Club Uruguayo KCU Uruguay
Usbekistan Cynological Federation of Uzbekistan
Venezuela Federación Canina de Venezuela Federación Canina de Venezuela
Weißrussland Belorussian Cynological Union BCU Weißrussland
Zypern Cyprus Kennel Club CKC Zypern
Kommentar ?
Fellpflege [Hunde]
Kommentar ?
Field Spaniel [8. Apportierhunde – Stöberhunde – Wasserhunde ]
Der Field Spaniel ist eine von der FCI (Nr.123, Gr.8, Sek.2) anerkannte britische Hunderasse.
Die Hunderasse Field Spaniel wurde ursprünglich aus dem Cocker Spaniel entwickelt; er wird bis 45,7 cm groß und wird bis 25 kg schwer. Sein Haar ist lang, glatt, glänzend und von seidiger Beschaffenheit, schwarz, leberbraun oder geschimmelt, jede dieser Farben mit Loh-Abzeichen. Die Ohren sind mäßig lang und breit, tief angesetzt und gut befedert. Wie der Cocker Spaniel wird auch der Field Spaniel als Stöberhund und Begleithund eingesetzt.
FCI - Standard Nr.123
Patronat Großbritannien
Klassifikation FCI Gruppe 8 Apportierhunde, Stöberhunde, Wasserhunde.
Sektion 2 Stöberhunde
Rassenamen laut FCI Field Spaniel
Widerristhöhe 45,7 cm
Gewicht Zwischen 18 und 25 kg
Kommentar ?
Fila Brasileiro [2. Pinscher und Schnauzer,Molosser, Schweizer Sennenhunde]
Der Fila Brasileiro ist eine von der FCI (Nr.225, Gr.2, Sek.2) anerkannte brasilianische Hunderasse.
FCI - Standard Nr.225
Patronat Brasilien
Klassifikation FCI Gruppe 2 Pinscher und Schnauzer – Molossoide – Schweizer Sennenhunde und andere Rassen.
Sektion 2 Molossoide, Doggenartige Hunde.
Rassenamen laut FCI Fila Brasileiro
Andere Namen Brasilianischer Mastiff
Widerristhöhe Rüden 65-75 cm, Hündinnen: 60-70 cm.
Gewicht Rüden: Minimum 50 kg, Hündinnen: Minimum 40 kg
Herkunft und Geschichtliches
Die Verwandtschaft zum Bloodhound (Hunderasse) ist deutlich: langer Fang, faltige Haut und sehr gute Spursicherheit. Seine Vorfahren kamen mit den Portugiesen und Spaniern nach Südamerika. Diese führten schwere Doggen, Mastifs und Bloodhounds mit sich, deren Nachkommen speziell auf den großen Farmen Brasiliens als Rindertreib-, Wach- und Spürhunde eingesetzt wurden.
Beschreibung
Der Fila Brasileiro ist ein großer (bis 75 cm, 70kg schwer) und mächtiger Hund. Das Fell ist kurz, glatt, dicht anliegend, einfarbig oder gestromt, schwarze Maske kann, muss aber nicht sein. Weiße Flecken werden toleriert, dürfen allerdings nur an Brust, Pfoten und Schwanzspitze vorkommen. Die Ohren sind hängend, groß, dick, V–förmig und breit am Ansatz.
Wesen
Der Fila ist ein sehr auf den Besitzer bezogener Hund und ein exzellenter Wachhund für Gebäude und Viehherden, arbeitet weitgehend selbstständig. Die Rasse ist sehr mutig und selbstsicher, auch recht territorial und dominant gegenüber fremden Hunden. Auffällig bei dieser Rasse ist das rasche Reaktionsvermögen; hat er das Gefühl seine Familie ist in Gefahr, wird er ohne weiteres einschreiten. Daher sollte man viel Zeit auf eine genaue Sozialisation vewenden, um sein Misstrauen zu minimieren, wobei man ihm den angeborenen Beschützerinstinkt nie ganz aus dem Gedächtnis schaffen kann. Diese Rasse braucht sehr viel Platz im Haus und in einem großen Garten, welcher in jedem Fall vorhanden sein sollte. Auch sollte man ihn wenigstens gelegentlich auf Spaziergänge mitnehmen, damit er neue Eindrücke sammeln kann. Seine Treue ist in Brasilien sprichwörtlich.
Verwendung
Ursprünglich wurde er dafür genutzt, das Haus zu bewachen, aber auch um zu jagen. Daher hat er eine sehr feine Nase und besitzt bis heute noch einen gewissen Jagdinstinkt. Heutzutage ist er eher ein Familienhund, der die Bewachung von Hab und Gut unaufgefordert übernimmt. Keinesfalls sollte er Schutzdienst absolvieren, da er ohnehin einen sehr starken Beschützerinstinkt verspürt. Diese Eigenschaft sollte nicht gefördert werden.
Rasseproblematik
In einigen Bundesländern Deutschland wird der Fila als gefährlich angesehen und in entsprechenden Listen geführt, konkrete Vorfälle mit dieser Rasse sind allerdings nicht bekannt. Im Schweizer Kanton Wallis wurde die Haltung dieser Rasse als Reaktion auf Vorfälle im Kanton Zürich per 1. Januar 2006 verboten.
Kommentar ?
Finnenbracke [6. Laufhunde, Schweisshunde und verwandte Rassen ]
Die Finnenbracke ist eine von der FCI (Nr.51, Gr.6, Sek.1.2) anerkannte finnische Hunderasse.
FCI - Standard Nr.51
Patronat Finnland
Klassifikation FCI Gruppe 6 Laufhunde, Schweisshunde und verwandte Rassen.
Sektion 1.2 Mittelgroße Laufhunde
Rassenamen laut FCI Suomenajokoira (Finnischer Laufhund - Finnenbracke)
Andere Namen Finsk Stövare
Widerristhöhe 53 - 63 cm
Gewicht 20 - 25 kg
Herkunft und Geschichtliches
Die Zucht der Finnenbracke begann im späten 19. Jahrhundert. Französische, deutsche und schwedische Laufhunde waren daran beteiligt. Die Finnenbracke gehört zum den beliebtesten Gebrauchshunden Finnlands. Im Unterschied zu den norwegischen Laufhunden ist die Finnenbracke ein Spürhund, aber kein Apportierhund.
Beschreibung
Die Finnenbracke ist ein bis 63 cm großer und bis 25 kg schwerer dreifarbiger Jagdhund mit schwarzem Mantel. Das Deckhaar ist mittellang, dicht, gerade, fest anliegend und recht harsch, mit kurzer dichter Unterwolle von weicher Textur. Mit der vorderen Kante dicht am Kopf herabhängend werden die Ohren e so getragen, dass die hintere Kante nach außen und ihre Spitze fast nach vorn gerichtet ist.
Wesen
Ruhig und freundlich, niemals aggressiv; voller Tatendrang.
Verwendung
Finnenbracken werden als Jagd- und Begleithunde eingesetzt.
Kommentar ?
Finnischer Spitz [5. Spitze und Hunde vom Urtyp ]
Der Finnische Spitz ist eine von der FCI (Nr.49, Gr.5, Sek.2) anerkannte finnische Hunderasse.
FCI - Standard Nr. 49
Patronat Finnland
Klassifikation FCI Gruppe 5 Spitze und Hunde vom Urtyp.
Sektion 2 Nordische Jagdhunde
Rassenamen laut FCI Suomenpystykorva (Finnen-Spitz)
Widerristhöhe 42 bis 47 cm
Gewicht 7 bis 13 kg
Herkunft und Geschichtliches
Der Finnische Spitz ist ein \"alteingesessener\" Hund, über seine Entstehungsgeschichte ist aber nichts bekannt. Als typisch spitzartiger Hund war er schon immer ein Begleiter der ansässigen Bevölkerung, robust, zum alltäglichen Gebrauch gezüchtet, Schnee und Eis machen ihm nichts aus. Er ist ein unermüdlicher Begleiter auf der Jagd, mit sehr kräftiger, lauter Stimme, der damit bekannt gibt, ob er einer Spur folgt oder ein Beutestück gestellt hat. Der Jäger braucht diese Ansage, um dem auch im Schnee leichtfüßigen Hund folgen zu können und so die Beute zu finden.
Beschreibung
Der Finnische Spitz wird bis zu 47 cm groß und 13 kg schwer, rotbraun bis goldbraun. Sein Haar ist lang, stehend, steif mit reichlich Unterwolle. Kleine, aufgerichtete Ohren sind spitztypisch; die Rute wird über dem Rücken getragen.
Verwendung
Der finnische Spitz wird vorwiegend zur Jagd auf Birk- und Auerwild eingesetzt, je nach Eignung heute auch zur Elchjagd. Der Hund hat die Aufgabe, das Wild selbständig aufzustöbern und so lange zu verbellen, bis der Jäger kommt.
Kommentar ?
Fische & Aquarien [Aquaristik]
Kommentar ?
Fischfutter [Aquaristik]
Kommentar ?
[ Zurück | Zurück zum Index ]









