Ernährungsberatung

Fütterst du noch oder ernährst du schon?


  • Artgerechte Ernährung
  • Futterarten
  • Inhaltsstoffe
  • Mineralien
  • Naturfutter
  • Nass oder Trockenfutter oder BARF


Seit 2014 bin ich Zertifizierte Ernährungsberaterin für Hunde.
Gerne helfe ich dir durch den Dschungel der Zusammensetzung der verschiedenen Hunde Futtersorten. 

 Um dir wirklich ein Urteil über die Qualität des Hundefutters zu machen reicht es nicht, sich die schönen Werbetexte auf der Vorderseite der Verpackung anzuschauen.
Denn - In der Werbung muss keine Wahrheit drin stecken.
Der Teufel liegt, wie so häufig, im Detail.
 Ruf mich an und lass uns gemeinsam  schauen wie eine gute Ernährung aussieht.

Was ist eigentlich in unserem Hundefutter?
Buch Tipp: "Katzen würden Mäuse kaufen" von Hans- Ulrich Grimm, Spiegel Reporter.

Deklarationen - Ein Buch mit sieben Siegeln?

Generell unterscheidet man zwischen drei Deklarationen, die der Hersteller des Futters frei wählen kann. Es gibt die offene und die geschlossene Deklaration und natürlich auch etwas in der Mitte. Die Deklaration findest du meist auf der Rückseite der Verpackung. Nur weil auf der Vorderseite Dinge wie „aus 100% Fleisch“ o.ä. vermerkt sind, heißt das nicht, dass es im Endeffekt auch so ist!

Bei der offenen Deklaration wird jede einzelne Zutat aufgelistet. Die Zutat, die am meisten enthalten ist, steht an erster Stelle und dann geht es in absteigender Reihenfolge weiter. Auch hier gibt es Möglichkeiten, das Ganze besser aussehen zu lassen, als es im Endeffekt ist. Besonders die Frage, ob Prozentangaben in Klammern stehen oder nicht, ist hier ausschlaggebend. 

Ein Beispiel einer optimalen Deklaration sieht beispielsweise so aus: 

20% Rindfleisch, 11% Rinderlunge, 10% Rinderherz, 10% Rinderleber, 10% Rinderpansen, 10% Fisch, 5% Euter, 5% Karotten, 4% Haferflocken, 0,04% Fischöl 

In diesem Beispiel siehst du ganz klar, welche Zutaten zu welchen Anteilen enthalten sind. Auch wenn man beim Zusammenrechnen nicht auf 100% kommt, ist dies die beste Art der Deklaration. Die fehlenden Prozente kommen nämlich vom Wasser, das während des Herstellungsprozesses entsteht.

Noch eine Anmerkung zu den Klammern: Stehen die Inhaltsstoffe mit den Prozentzahlen  in Klammern wie im obigen Beispiel, bedeutet dies, dass 20% des Futters aus der jeweils genannten Zutat bestehen. Steht dort aber z.B. „Fleisch (20% Rind)“ bedeutet dies lediglich, dass 20% des Fleischanteils aus Rind bestehen. Wieviel Fleisch insgesamt im Futter enthalten ist, wird dadurch nicht gesagt. 

Bei einer geschlossenen Deklaration werden nur die Nährstoffgruppen angegeben, z.B. Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse, Gemüse oder Getreide und Getreidenebenprodukte. Hier kannst du nur erkennen, welche Nährstoffgruppen enthalten sind, erfährst aber nicht, welche Rohstoffe genau verwendet wurden und wieviel davon. 

In der Praxis sieht eine geschlossene Deklaration so oder so ähnlich aus: 

Getreide, Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse, Gemüse, Mineralstoffe 

 Hier kannst du weder erkennen, welche Zutaten genau enthalten sind, noch zu welchen Anteilen. 

Warum spielt der Hersteller, der sich für diese Art der Deklaration entschieden hat, nicht mit offenen Karten spielen?  

 Die halboffene Deklaration. Hier werden, wie bei der geschlossenen Deklaration, zuerst die Nährstoffgruppen angegeben und dann die wichtigsten Einzelzutaten in Prozentangaben genannt. In der Praxis würde das zum Beispiel so aussehen: 

Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse (24% Geflügelfleisch, 10% Rindfleisch), Gemüse (12% Karotten), Getreide (6% Reis) 

Bei einer Deklaration wie dieser kannst du erkennen, dass Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse den Hauptanteil im Futter haben. Auch welches Fleisch zu welchen Anteilen enthalten ist, kannst du sehen. Hier stellen sich nur zwei Fragen: 

·        Wieviel Fleisch ist tatsächlich enthalten, denn was in Klammern steht, bezieht sich lediglich auf die Produktgruppe. Ein genauer Fleischgehalt würde nicht in Klammern stehen, sondern eindeutig der Gruppe zugeordnet werden können. 

·        Welche Teile wurden verarbeitet? Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse können so gut wie alles sein, was vom Tier und auch während des Schlachtprozesses anfällt.

Auch bei der halboffenen Deklaration bleiben also noch einige Fragen offen. 

Du möchtest Deinen Hund verantwortungsvoll ernähren? Da bist du bei uns genau richtig. 

Das Wohlbefinden Deines Hundes liegt uns am Herzen. Daher haben wir in unseren einzigartigen Nahrungsergänzungsmitteln das Beste, was die Natur zu bieten hat, vereint, um den Körper in sein mineralisches Gleichgewicht zu bringen. Dabei haben wir uns bei der Entwicklung unserer Nahrungsergänzungsmittel die Erkenntnisse aus über 30 Jahren wissenschaftlicher Forschung zu den Grundlagen des Naturkreislaufs aus Mineralien und Spurenelementen zu Nutze gemacht.

Qualitativ gutes, vor allem gesundes, Hundefutter ist unser Knowhow, denn Dein Tier muss alle Nährstoffe erhalten, die es für ein gesundes Wachstum und ein Leben voller Aktivität benötigt.
Die Ernährung Deines Hundes muss daher eine optimale Mischung aus Fleisch, natürlichen Fetten, Kohlenhydraten, Vitaminen und Spurenelementen enthalten. Genau wie für den Menschen ist auch für unsere Haustiere eine möglichst natürliche Ernährung einer der wichtigsten Schritte auf dem Weg zu einem langen und gesunden Leben voller Energie und Leistungsfähigkeit.

Unsere Vielfalt an Futter unterstützt Dich dabei und enthält alles, was Dein Liebling für ein gesundes, lebensfrohes und aktives Leben braucht.

Bist Du neugierig und möchtest unsere Produkte ausprobieren?
Ich lade Deinen Hund sehr gerne zu einem kostenlosen Festessen ein!

Ruf mich an und lass uns Deinen Hund gemeinsam auf eine natürliche Ernährung die im mineralischen Gleichgewicht steht umstellen.

Angie Plass
Zertifizierte Ernährungsberaterin Fachrichtung Hund


  • Klasse: Säugetiere (Mammalia)
  • Ordnung: Raubtiere (Carnivora)
  • Überfamilie: Hundeartige (Canoidea)
  • Familie: Hunde (Canidae)
  • Gattung: Echte Hunde (Canis)
  • Art: Wolf (Canis lupus)
  • Unterart: Haushund (Canis lupus familiaris)


Man hört auch immer wieder dass ein Hund ja auch kein Wolf sei.

Unsere Hunde stammen ja auch nicht von dem Wolf ab der gerade jetzt durch Canada streift. Sondern der Ur-Hund wurde vor 135.000 Jahren geboren.
Wissenschaftliche Untersuchungen an Hunden und Grauwölfen zeigten dass deren genetischer Unterschied nur 0,2 % beträgt.

Verwechsel bitte Domestikation nicht mit einer biologischen Veränderung.

Die Gattung Canis existiert seit ca. 6.000.000 Jahren
Der Hund kam zum Menschen vor ca. 135.000 Jahren
Fertigfutter gibt es seit ca. 1955

Glaubst Du, dass sich ein Organismus in dieser Zeit  auf eine andere Ernährung umstellt?

Ein Hund ist ein Carnivora (Fleischfresser). Somit muss der Hauptbestandteil seiner Mahlzeit auch Fleisch sein. Fleisch, Knochen, Mageninhalt, Kräuter, Pflanzen, Erde, Früchte, Beeren, Kot von Pflanzenfressern, Gras, Wurzeln sowie Insekten und ganze Fische werden zu sich genommen. Das macht aus Ihnen aber noch kein Omnivore (Allesfresser).